Mit dem, zur langfristigen Sicherstellung der Trinkwasserversorgung, im Jahr 2014 errichteten neuen Tiefbrunnen 4 (Ausbautiefe 104 m) wurde ein Grundwasser erschlossen, das in erheblichem Maße gelöstes Eisen und Mangan enthält. Durch den Parallelbetrieb mit dem im Jahr 1997 unweit erbauten Flachbrunnen 3, erfolgte seither, in der rund 5 km langen Transportleitung vom Brunnen bis zum 90 m höher gelegenen Hochbehälter Rehling, eine Flockung der störenden Wasserinhaltsstoffe. Die Rückhaltung dieser Flocken konnte durch Sedimentation in den Hochbehälterwasserkammern erreicht werden, die entsprechend oft gereinigt werden mussten. Nach einem Variantenvergleich der möglichen Standorte für eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, wurden 2018 die Fachplaner mit dem Neubau am Hochbehälter beauftragt. Nur ein Jahr später konnte schon mit dem Rohbau begonnen und im Juli 2020 wurde die Aufbereitungsanlage manuell in Betrieb genommen. Seit Oktober läuft diese nun im Automatikbetrieb. Die Restarbeiten werden in diesem Jahr vollständig abgeschlossen sein.
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